Marrakesch – das ist sicherlich der klangvollste und bekannteste Ort, den Marokko zu bieten hat. Es war klar, dass dies ein Stopp auf meiner Motorrad-Reise sein wird.

Das Video zur Etappe findest Du im Titelbild oder wenn Du hier klickst.

Noch einmal die Piste, auf der ich stürzte

Gestern war ich auf dem Weg zur Oasis de Fint mit meinem Motorrad gestürzt und heute musste ich dieselbe Piste noch einmal befahren. Denn sie war der einzige Weg raus aus der Oase.

Mit viel Respekt startete ich also meine 24. Etappe. Aber dieses Mal ging alles gut und ich erreichte den Asphalt ohne erneuten Kontakt zum Boden.

Danach ging es wieder durch die Berge. Bis auf 2200 Meter kletterten Luzy und ich und danach nahm der Verkehr immer mehr zu. Das war ein sicheres Zeichen, dass ich mich einer größeren Stadt näherte.

In Marrakesch durchfuhr ich viele Torbögen und schließlich bog ich in die Medina ein, die man dort zumindest teilweise mit dem Motorrad befahren kann.

Mit Begleitung zum Hostel

Alle Episoden meiner ersten großen Motorradreise

Sofort stürzten sich Einheimische auf mich, um mir den Weg zu zeigen und dafür ein paar Dirham zu kassieren. Ich erklärte ihnen zig Mal, dass ich ihre Hilfe nicht benötigte, aber sie ließen sich nicht beirren und begleiteten mich bis zu meinem Hostel. Aber Dirham bekamen sie von mir nicht.

Djemaa el Fna – der belebteste Platz Afrikas

In den folgenden Tagen erkundete ich die Stadt. Marrakesch ist übrigens nicht die Hauptstadt Marokkos, sondern Rabat.

Die größte Attraktion in Marrakesch ist ein Platz namens Jemaa el Fna. Hier ist den ganzen Tag Halligalli. Händler, Essenstände, Spiele, allerhand Darbietungen und natürlich die Schlangenbeschwörer mit ihren Tröten.

Dahinter beginnt ein riesiger Markt, der sich durch die engen Gassen der Medina schlängelt.

Wellness

Ich nutzte meine Zeit in Marrakesch, um zum Barbier zu gehen und mir Bart und Glatze scheren zu lassen. Außerdem besuchte ich ein Hammam, die typische Badeanstalt der islamischen Welt.

Dort wurde ich ausgiebig abgeschrubbt und gewaschen. Danach habe ich mir noch eine Massage gegönnt. Nachdem ich vom Offroad-Fahren etwas Muskelkater hatte, war das sehr angenehm und machte mich wieder fit.

Nun war ich bereit für neue Abenteuer.

4 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert