Ski-Walzer in Kitzbühel

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Skifahren ist ein Massenphänomen und gehört für viele zum Jahr dazu wie der Sommerurlaub. Auch ich will mir, wenn es möglich ist, mindestens einmal pro Saison die Bretter unter die Füße schnallen.

2018 hat es mich dafür nach Kitzbühel verschlagen.

„Best of the best“

Die Hahnenkamm-Bahn - das ist die, die hinauf zur Streif führt. (Foto: Ruti)

Die Hahnenkamm-Bahn – das ist die, die hinauf zur Streif führt.

Das Skigebiet „Kitz Ski“ verfügt über 179 Pistenkilometer und wurde mittlerweile im fünften Jahr in Folge als weltbestes Skigebiet gekrönt. Wohl deshalb hat man sich den bescheidenen Slogan „Best of the best“ gegönnt – auch wenn ich finde, dass die großen Skigebiete in Österreich alle top sind und sich nicht viel nehmen.

Posieren mit der berühmtesten Rennstrecke der Welt, der Streif. (Foto: Ruti)

Posieren mit der berühmtesten Rennstrecke der Welt, der Streif.

Aber Kitzbühel hat als besonderes Schmankerl mit der Streif die wohl berühmteste Rennstrecke der Welt zu bieten. und mit der Bahnstation direkt am Lifteingang der Hahnenkammbahn ist die Infrastruktur auch wirklich überragend. Die Gondeln der Hahnenkammbahn tragen die Namen der Profis, die den Weltcup-Sieg auf der Streif errungen haben. 

Skiwelt Wilder Kaiser -Brixental liegt gleich nebenan

Ich bin jemand, der auf riesige Skigebiete steht und Kitzbühel allein ist schon nicht klein. Aber gleich nebenan liegt ein weiteres großes Skitgebiet, die „Skiwelt Wilder Kaiser – Brixental„. Dort gibt es noch einmal 284 Pistenkilometer.

Von Kitzbühel aus kann man fast direkt dort rüber fahren. Nur in Brixen muss man einen 2 Minuten Skibus von Talabfahrt zum Lift nehmen und der Skipass gilt für 8€ mehr für beide (7-Tage-Pass). 

Alle Facetten des alpinen Winterwetters in einer Woche

Apropos Kaiser – das Wetter war in unserer Ski-Woche nicht immer kaiserlich, aber es hat uns die ganze Bandbreite geboten. Erst war es so neblig, dass ich den Boden beim Skifahren nicht sehen konnte, dann hat es geschneit, bevor die Russenpeitsche die Temperaturen auf -20 Grad im Tal gedrückt hat und ich gleich zwei Skijacken übereinander trug. Noch kälter hatte ich es bisher nur 2017 in St. Moritz in der Schweiz.

Gegen Ende unserer Woche herrschten auf einmal wieder Plus-Grade und die Sonne bescherte uns dieses geile Skigebiets-Feeling.

Ein paar Eindrücke habe ich Mitgebracht und in ein Video gepackt – natürlich begleitet vom österreichischen Walzerkönig Johann Strauss.

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