Meine All-Star-Tour durch Portugal geht weiter. Es sind meine letzten Kilometer durch das schöne kleine Land, in dem ich nun 10 Monate verbracht habe. 

Ich nenne es All-Star-Tour, weil ich nun noch einmal Orte besuche, die ich unbedingt wieder sehen will, wo ich Bekannte treffe oder die ich bisher verpasst hatte.

Das Video zum Beitrag findest Du im Titelbild oder wenn Du hier klickst.

Über Ericeira nach Peniche

Von Oeiras aus, wo ich bei Werner zu Gast sein durfte, bin ich über Ericeira nach Peniche gefahren. Beides sind bekannte Surforte. In Ericeira habe ich nur für ein Mittagessen gestoppt, in Peniche blieb ich ein paar Tage.

Dort war nicht nur schlechtes Wetter. Auch mein Handy ging kaputt: Ich bemerkte das nur, weil sich die hintere Abdeckung aufwölbte, die zwar schon seit Marokko kaputt war, aber nun Glassplitter herausfielen und mir in den Daumen schnitten.

Mit neuem Akku in den Norden

Nach dem Besuch beim Reparaturladen wusste ich, dass der Akku sich aufgebläht hatte und die Ursache für die aufgewölbte Abdeckung war. Wegen möglicher Explosionsgefahr sollte ich das Handy nicht benutzen, bis die Ersatzteile eintreffen.

Damit aber noch nicht genug: Ich habe mich mal wieder am Fuß verletzt. Beim Telefonieren hatte ich den Hanns Guck-in-die-Luft gemacht und war an einer Treppe umgeknickt. Meine Bänder waren überdehnt. Es war wieder einmal Voltaren-Time (alles zu meiner Reiseapotheke findest Du hier).

Nachdem mein Handy wieder repariert war, fuhr ich weiter in Richtung Norden. Zunächst stoppte ich in São João da Madeira, wo eine Bekannte wohnt und wir bei Kaffee und Kuchen ein wenig plauderten.

Wiedersehen mit Marokko-Freunden

Dann fast an der Grenze zu Spanien traf ich auf Michelle. Ich hatte mit ihr den Lockdown in Marokko verbracht und mich mit um die Hundewelpen gekümmert, die sie am Straßenrand gefunden hatte. Nun war sie bereits seit einem halben Jahr im Norden Portugals – und die Hunde auch.

Die Vierbeiner sind groß geworden und Fremden gegenüber ziemlich misstrauisch. In der Hunde-Auffangstation in Marokko, in der sie die Zeit nach unserer in Oualidia verbracht hatte, hatte ein Pfleger die Hunde nicht gut behandelt. Michelle denkt, dass ihre Aggressivität daherkommt. Leider erinnerten sie sich nicht an mich und bellten und knurrten mich nonstop an, wenn ich nicht gerade Leckerlis verteilte.

Michelle wohnt ziemlich ab vom Schuss in der Natur bei Freunden. Die bauen dort ein Hostel/ Retreat auf. Noch gibt es kein Klo, aber zwei Hütten stehen bereits und ich durfte in einer davon übernachten.

Auch wenn die Hunde sich nicht an mich erinnerten, war es schön, sie und Michelle noch einmal zu sehen. Für mich schloss sich nach einem Jahr wieder ein Kreis.

Abschied aus Portugal

Nun war ich zwar ein wenig traurig, Portugal, das ich so lieb gewonnen hatte, zu verlassen, aber ich war wieder unterwegs und überquerte nach 10 Monaten zum ersten Mal eine Grenze.

Dort wurde ich zwar gestoppt und musste mich ausweisen, aber sonst gab es keinerlei Komplikationen oder Fragen.

Nun bin ich wieder in Spanien – genauer gesagt im Nordwesten des Landes. Hier war ich noch nie und bin gespannt, was mich erwartet.

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