Als Anfänger auf Motorrad-Reise – Reifen, Bremsen und eine Box

In Alle, Allerneueste, Europa, Ruti Rider, Spanien, West-Europa by Ruti2 Comments

Nachdem ich wieder in Europa angekommen bin, habe ich mich um einige Dinge bezüglich meines Motorrads gekümmert. 

Das Video zum Beitrag findest Du im Titelbild oder wenn Du hier klickst.

Ballast loswerden

In Tarifa habe ich zunächst einige Sachen, die ich nicht benötige und die wertvollen Stauraum wegnahmen, zurück nach Deutschland geschickt.

Insgesamt waren es nur 2,5 Kilogramm, aber die Platzersparnis war es wert – auch wenn das Päckchen ziemlich teuer war. Ich musste 40 Euro dafür bezahlen.

Ich habe dem Postbeamten zunächst nicht geglaubt, aber anscheinend kostet es so viel. Bis 2 Kilogramm kostet es 20 Euro, ab 2 Kilogramm 40.

Erst habe ich mir mein Zeug zurückgeben lassen, weil ich das nicht zahlen wollte. Dann aber habe ich mich doch dazu durchgerungen.

Warten auf das schwarze Gold

Außerdem waren meine Reifen ziemlich abgefahren. Den ersten Satz fahre ich bereits seit Kilometer 0 und nun habe ich 14.500 auf der Uhr.

Ich hatte mir vorgestellt, dass ich einfach zur Werkstatt gehe, der Mechaniker die Pneus draufzieht und fertig. Aber so lief das leider nicht. Die Reifen mussten bestellt werden. Ich habe 4 Werkstätten in verschiedenen Orten besucht. Bei allen hieß es, dass es ca. eine Woche dauert, bis der Pirelli Scorpion Rallye STR da sei.

Vorderreifen nicht lieferbar

Also bin ich von Tarifa nach Cádiz gefahren, um dort die Wartezeit zu verbringen.

Ich beauftragte einen offiziellen Yamaha-Händler. Nach einem Tag teilte mir dieser jedoch mit, dass mein Vorderreifen nicht lieferbar sei.

Nach langem Hin und Her und fehlenden Alternativen, bestellte ich nur den Hinterreifen. Denn alle Mechaniker, bei denen ich war, meinten, dass der ziemlich abgefahren sei. Den Vorderreifen könne ich noch 4.000 Km fahren, sagte der Fachmann in Cádiz.

Essen und Sonnenbaden

Während der Woche Wartezeit besichtigte ich das sehr schöne Städtchen Cádiz, besuchte Conil de la Frontera und El Puerto de Santa María Außerdem aß ich jede Menge spanisches Essen (was meinem Magen bis heute Schwierigkeiten bereitet, denn alles ist entweder frittiert oder in Öl eingelegt. Nach 4,5 Monaten Marokko bin ich das Fettige anscheinend nicht mehr gewohnt.) und kühlte mich im Atlantik ab.

Neue Bremse

Nach 6 Tagen war es soweit: Ich brachte meine Luzy zur Werkstatt.

Neben den Reifen war auch meine Hinterradbremse ziemlich fertig. Die ließ ich gleich mit erneuern.

Die Box

Und da ich nach 6 Monaten nun eingesehen habe, dass es gut ist, das Werkzeug extra zu verstauen, habe ich auch noch die Werkzeugbox von Yamaha für meine Ténéré 700 bestellt.

Die Box wird unten an den Motorschutz meiner Luzy angebracht, was für den Schwerpunkt deutlich besser sein müsste, als das Werkzeug  in den Satteltaschen zu transportieren.

Außerdem muss ich das schwere Zeug nun nicht mehr herumschleppen. Es bleibt am Moped in der abschließbaren Box.

Nachteil: Die Box von Yamaha kostet 120 Euro. Deshalb hatte ich sie nicht schon vor der Reise gekauft.

Nun geht es Richtung Sevilla

Um den Vorderreifen kümmere ich mich später. Nun fahre ich erst einmal Richtung Sevilla.

Mehr übers Motorrad-Reisen

Diesen Beitrag teilen

Kommentare

  1. Svhon sehr interessant deine Reise. Was vielleicht etwas fehlt das wären Daten,wie weit du es mit dem Reifen geschafft hast und auch die km vom Start in Deutschland bis jetzt z.b.

Schreibe einen Kommentar