Mein Visum für meine erste Indien-Reise (Foto: Ruti)

Visum für Indien besorgen

In Allerneueste, Asien, Indien, Reiseplanung by Ruti1 Comment

Ende 2014 bin ich zum ersten Mal nach Indien geflogen. Damals brauchte ich noch ein normales Touristen-Visum. Nun reise ich erneut in den Subkontinent und es gibt inzwischen die Möglichkeit, sich ein e-Visum zu besorgen – also anstatt zum Konsulat zu gehen, kann ich es mir nun bequem im Internet beschaffen.

Das e-Visum berechtigt mich für einen Aufenthalt von maximal 60 Tagen und einer zweimaligen Einreise. Um es zu bekommen, musste ich einen mehrseitigen Antrag auf dieser Webseite ausfüllen sowie ein Passbild (Achtung Format! – siehe unten) und ein Foto der ersten Seite meines Reisepasses hochladen.

Ich kämpfte ein wenig mit dem Antrag, weil das mit dem Speichern nicht gut geklappt hat, aber irgendwann hatte ich es geschafft. Innerhalb von 72 Stunden sollte ich Nachricht erhalten, aber bereits nach 24 Stunden war das Visum in meinem Mail-Postfach.

Das reguläre Visum

Wenn Du länger in Indien bleiben oder ein Visum haben willst, dass Du verlängern kannst, musst du ein reguläres Visum beantragen, wie ich es 2014 getan hatte:

Im Internet hatte ich ein Touristenvisum beantragt, war dann samt Antrag und Passbildern zum Konsulat gefahren und hatte meinen Pass abgegeben.

Als das Visum vorlag (eine Woche später), bekam ich eine E-Mail und fuhr erneut zum Konsulat, um den Pass abzuholen. Das Visum kostete 65,50 Euro und war ein halbes Jahr gültig.

Ein klein wenig Zeit sollte man allerdings mitbringen. Mein erster Besuch beim Konsulat hat eine Stunde gedauert, der zweite eine halbe.

In Indien muss das Passbild quadratisch sein

Zu Beachten ist noch, dass Du für ein Indien-Visum Passbilder in einer anderen Größe (5x5cm) als bei uns benötigst. Die kannst Du aber in jedem Fotogeschäft machen lassen. Alle Infos und den Antrag findest Du hier.

Britische Bürokratie

Wenn man in Indien einreist, muss man sich der britischen Bürokratie stellen. (Foto: ruti)

Wenn man in Indien einreist, muss man sich der britischen Bürokratie stellen.

Bei der Einreise 2014 wurde ich erstmals mit der britischen Bürokratie konfrontiert. Bevor ich hinausgelassen wurde ins indische Chaos, musste ich ein Einreiseformular ausfüllen, sowie eines, in dem ich Fragen nach Ebola beantworten musste  – und noch eins, in dem ich versicherte, nichts Verbotenes einzuführen. Die Papiere musste ich auf dem Flughafen in Chennai mehrere Male vorzeigen, dann wurde mein Gepäck nochmal durchleuchtet und erst dann durfte ich raus ins Land.

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