Fontana dei Quattro Fiumi auf der Piazza Navona. Vier Statuen symbolisieren die vier großen Flüsse der vier damals bekannten Kontinente - ein krasses Teil. (Foto: ruti)

Rom – eine Stadt wie ein Museum

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Viele Wege führen nach Rom – meiner war der Luftweg. Gemeinsam mit einer Freundin bin ich über ein Wochenende in die ewige Stadt gereist. Es war mein erstes Mal in Italien.

Als wir in Rom landeten, war es bereits spät. Nach ein paar kurzen Verhandlungen hatten wir uns ein Taxi vom Flughafen in die Stadt organisiert. Es handelte sich um einen Kleinbus, in dem auch noch andere Touristen mitfuhren. Der Preis betrug 25 Euro pro Person. Dafür durften wir auf der Fahrt auch schon mal einen Blick auf das Kolosseum und die spanische Treppe bei Nacht werfen.

Wir saßen vorne auf der Bank neben dem Fahrer. Als wir an unserem Hotel ankamen und ich die Tür öffnete, setzte ich als erstes die Tradition fort, mein iPhone zu misshandeln. Es rutschte aus meiner Hosentasche und klatschte aus etwa 1,5 Metern Höhe auf römisches Kopfsteinpflaster…

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Hotel im Dunkeln

Mein iPhone, das bereits ein Bad in einem iraelischen Klo überstanden hatte, ließ sich von solch einem Sturz aber nichts anhaben. Es funktionierte noch. Die neue Schramme macht es nur interessanter, sage ich ihm immer.

Das Hotel (Affreschi Su Roma Luxury B&B) war so lala. Das Zimmer war okay und es gab überall schöne Deckenmalereien. In unserem Zimmer allerdings prangte eine Meerjungfrau oder so was Ähnliches mit einer sehr seltsamen Fratze über unserem Bett.

Das war aber noch nicht alles an Seltsamkeiten: Vor dem Fenster war ein Holzladen, den man nicht öffnen konnte. Es war also 24 Stunden dunkel. Und im Bad dauerte es immer 10 Minuten, bis das Wasser warm war. Dafür war die Lage super. Für 327 Euronen für drei Nächte hatte ich allerdings etwas mehr erwartet.

Die schönen Seiten des Lebens

Dieser kopflose Herr war nur einer von vielen Künstlern auf der Piazza Navona. (Foto: ruti)

Dieser kopflose Herr war nur einer von vielen Künstlern auf der Piazza Navona. (Foto: ruti)

Das Standard-Tourifoto am Trevi-Brunnen: Ruti wirft Münzen hinein, die garantieren, dass er wieder in die ewige Stadt zurückkehrt. (Foto: ruti)

Das Standard-Tourifoto am Trevi-Brunnen: Ruti wirft Münzen hinein, die garantieren, dass er wieder in die ewige Stadt zurückkehrt. (Foto: ruti)

Wir wohnten nur einen Steinwurf von der Piazza Navona entfernt und haben fast das gesamte Sightseeing-Programm zu Fuß erledigt: Wir bestaunten “die Erschaffung Adams” in der sixtinischen Kapelle, schleckten Gelato auf der spanischen Treppe, warfen gemeinsam mit 1000 anderen Menschen Münzen in den Trevi-Brunnen, senkten den Daumen wie der Kaiser im Kolosseum und aßen Pasta auf der Piazza Navona, während uns Künstler belustigten und Götterstatuen über uns wachten.

Solche Statuen findet man in Rom an jeder Ecke. Und wenn gerade keine Statue zu sehen ist, dann steht man vor einer riesigen Kirche oder einem anderen beeindruckenden Bauwerk. Nicht spektakulär gibts anscheinend nicht in Rom.

Halli Galli am Trevi-Brunnen. (Foto: ruti)

Halli Galli am Trevi-Brunnen. (Foto: ruti)

Auch die Spanische Treppe ist ein heiß begehrter Ort. (Foto: ruti)

Auch die Spanische Treppe ist ein heiß begehrter Ort. (Foto: ruti)

Eine Vespa als Andenken

In der Hauptstadt Italiens zu sein ist, wie durch ein riesiges Museum zu laufen. Gleichzeitig befindet man sich im Gewühl einer Großstadt, in der die italienische Lebensart pulsiert.

Die ewige Stadt hat Eindruck hinterlassen und tausende Vespas hatten Sehnsucht nach mehr geschaffen. Als ich zurück in Deutschland war, habe ich mir noch in derselben Woche ein italienisches Zweirad gekauft.

Das Wahrzeichen Roms: Eine Wölfin säugt Romulus und Remus. (Foto: ruti)

Das Wahrzeichen Roms: Eine Wölfin säugt Romulus und Remus. (Foto: ruti)

Der Pantheon - das ist das Gebäude mit dem Loch in der Decke. (Foto: ruti)

Der Pantheon – das ist das Gebäude mit dem Loch in der Decke. (Foto: ruti)

 

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