Die Altstadt in Jerusalem (Quelle: ruti)

Israel – Infos und Beiträge

Moses hat ein Meer geteilt, um nach Israel zurückzukommen. Das Land ist nur so groß wie Hessen, hat aber jede Menge Außergewöhnliches zu bieten.

Denn dies ist heiliges Land – sowohl für die Juden und die Christen als auch für die Moslems. Genau deshalb ist das Gebiet Israels seit Jahrtausenden umkämpft. Auch in der Gegenwart ist der Nah-Ost-Konflikt eine stete Bedrohung für das Leben der Menschen dort. Israel versucht sich mit Militärschlägen gegen den Terror, Respekt zu verschaffen und erhofft sich Schutz von einer Mauer, die die Berliner Mauer bei Weitem überragt. Eine Lösung des Konflikts ist nicht in Sicht.

Israel hat viel zu bieten


Abgesehen davon hat Israel sehr viel Schönes zu bieten. Die coole Stadt Tel Aviv, die über einen Strand und das alternative Szeneviertel Florentine verfügt, das zum Ausgehen einlädt, ist aufgrund des internationalen Flughafens Ben Gurion für die meisten Touristen der Startpunkt ihrer Reise.

Jerusalem mit der weltberühmten heiligen Altstadt und dem Ölberg ist eine einzigartige Erfahrung, auch für nicht so religiöse Menschen.

Israel Placeholder
Israel

Infos


  • Repräsentative Demokratie
  • etwa 8,5 Millionen Einwohner
  • Fläche nur etwa so groß wie Hessen
  • Hauptstadt: Jerusalem (ca. 800.000 Einwohner)
  • Amtssprache: Hebräisch, Arabisch (Englisch ist sehr gebräuchlich)
  • Währung: Schekel
  • tiefste trockene Stelle der Erde (420 Meter unter dem Meeresspiegel)
  • Israel liegt auf für Juden, Moslems und Christen heiligen Gebiet, deshalb konfliktreiche und nicht immer sichere Region
  • Grenzen: Im Nordan an Libanon, im Osten an Syrien, das Westjordanland und Jordanien, im Süden an das Rote Meer und Ägypten und im Westen an den Gazastreifen und das Mittelmeer

Das Tote Meer fasziniert durch seine Position als tiefster frei zugänglicher Punkt der Erde und durch seine Tragfähigkeit aufgrund des hohen Salzgehaltes. Jeder, der hier zum ersten Mal Baden geht, hat das Gefühl, die physikalischen Gesetze seien außer Kraft gesetzt.

Ein Abstecher ins Westjordanland bietet sich ebenfalls an und ist sehr empfehlenswert.

Als ich durch Israel fuhr, hatte ich oft das Gefühl, ich sei bei “Das Leben des Brian”. Denn genau so sieht die Natur da aus.

Das Verhältnis zu den Deutschen


Als deutscher Reiseblog möchte ich noch ein Wort über das Verhältnis zwischen Deutschen und Israelis bzw. Juden verlieren: Als ich in Israel war, habe ich mich stets geschämt, wenn ich nach meiner Herkunft gefragt wurde. Gelogen habe ich aber nie. Und die Reaktionen waren durchweg positiv. Mit Witzen wie “Oh, mein Lieblingsland” sorgten die Israelis oft für eine entkrampfte Atmosphäre. Auf Reisen habe ich mittlerweile einige israelische Freunde gewonnen und diese waren der Meinung, dass Deutschland heute Israels bester Freund sei. Das freut mich und so soll es auch bleiben.

Fühlte mich nie unsicher


Einen Satz möchte ich noch über das Essen verlieren. Es ist mit das beste, was ich überhaupt gegessen habe. Und ich habe schon viel Kost aus verschiedenen Ländern in mich reingestopft. Die israelische Küche kann, meiner Meinung nach, mit jeder anderen der Welt mithalten.

Die Sicherheitsvorkehrungen sind überall im Land sichtbar, aber ich habe mich nie bedroht gefühlt, sondern eine super Zeit in Israel gehabt. Ich hoffe, Dir mit meinen Geschichten Lust auf einen Besuch machen zu können.

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